Erkenntnisse vom JurassicWork-Event
Die Kernfrage: Wie schaffen wir Arbeitsumgebungen, in denen Menschen nicht nur „funktionieren“, sondern aufblühen?
🔹 Positive Leadership im Kern:
Glück am Arbeitsplatz ist nicht die Abwesenheit von Stress, sondern das Vorhandensein von Sinn, Beziehungen und Anerkennung. Studien zeigen: High-Performance-Teams haben ein Verhältnis von 5,6:1 positiver zu negativer Interaktion – während Low-Performance-Teams bei 0,36:1 liegen. Führung bedeutet hier, Stärken zu sehen, Ressourcen zu gestalten und Raum für echte Wertschätzung zu schaffen. Das PERMA-Lead-System (Positive Emotionen, Engagement, Relationships, Meaning, Accomplishment) gibt dafür einen klaren Rahmen.
🔹 Praxisbeispiele, die inspirieren:
• Stärken-Assessment: Tools wie Clifton Strengths oder das Deutsche Stärkenradar dienen nicht der perfekten Einordnung, sondern als Gesprächsgrundlage – für Teams, die ihre Stärken gezielt einsetzen, und für Führungskräfte, die lernen, über Kompetenzen zu sprechen.
• Positive Leadership als Führungskultur: Mit Trainings für alle Führungskräfte und Peer-Groups wächst eine Kultur des positive Leadership. Freiwillige Angebote ziehen zunächst die „Überzeugten“ an – doch langfristig wird die Messlatte für alle höher gelegt.
🔹 Impulse für meine Angebote:
Die Beispiele zeigen: In Organisationen gibt es viele kluge Köpfe, die Entwicklung aktiv gestalten. Mein Angebot ersetzt diese Expertise nicht – sondern ergänzt sie gezielt: mit methodischer Kompetenz und Begleitung, die Organisationsentwickler:innen ermutigt, der Stachel zu sein, wenn alte Muster reaktiviert werden.
Angebot Führungskultur: Mein Angebot wird stärker mit dem Bewusstsein, Kulturentwicklung bedeutet die Entwicklung einer gemeinsame Sprache gestaltet.
Angebot Arbeitszufriedenheit: Job-Crafting Elemente werden in mein Angebot integriert. 70% der Arbeitsbedingungen sind durch das Stellenprofil fixiert, in der Regel können aber 30% so gestaltet werden, dass sie Energie geben statt ziehen.
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